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11. Pänz-Spendenlauf 2009

Hallo Ihr Lieben,

am Sonntag den 20.09.09 gab es wieder eine Auflage des jährlichen Pänz-Spendenlaufs zugunsten des Vereins Zartbitter e.V., an dem wir uns vereinsmäßig diesmal mit recht vielen Läufern und Helfern beteiligten. Wie jedes Jahr konnten sich alle Teilnehmer vorab entscheiden in welcher Zeit-Gruppe sie mit laufen wollten.

Im Angebot waren: 5:00 Min/km für die Raser bis 6:30/km für die Genussläufer. Wie man am Start immer wieder hörte, nutzten nicht wenige den 30 km Lauf als idealen Trainingsabschluss für den Köln-Marathon am 4. Oktober.

Michael, Klaus und Luca übernahmen eine der Rasergruppen. Johannes führte in Vertretung die 5:50 Gruppe. Telina unterstützte ihn tatkräftig und zumindest beim Startfoto in Leverkusen sah er noch wild entschlossen aus. Ute kümmerte sich um die 6:20 Min./km, wobei sie bei einem kleinen Wege-Blackout froh war, Carlotta an ihrer Seite zu haben. Die Genussläufer kamen nicht nur in den Genuss eines beschaulichen Laufes, sondern wurden auch noch von den meisten Dünnwaldern begleitet. Marten, Astrid, Renate und Ich führten diese Gruppe, wobei wir zur Unterstützung drei Vorfahrer hatten, die den Weg wirklich sehr gut kannten.

Kurt mit seiner ruhigen Art achtete darauf, dass wir das angestrebte Tempo auch wirklich hielten. Willi, in schöner Kleinkindermanier, quäkte ab Kilometer eins: Wie weit ist es denn noch?! Und Harald machte wie immer den Besenmann und lief ganz zum Schluss.In Dünnwald gab es wie gewohnt den ersten Verpflegungsstand und bedingt durch das sehr schwül-warme Wetter, sahen die Läufer da schon nicht mehr wirklich gut aus. Am Ostfriedhof, der nächsten Verpflegungsstation, gesellten sich unsere Helfer aus Dünnwald Uli, Egon, Petra, Siggi und Heidi zu uns. Fritz, Gerd und Wolfgang (der doch tatsächlich in der Winterkollektion lief) stiegen auch noch mit ein und weiter ging es auf die nächste Etappe, die über Merheim nach Mülheim bis zum Wiener Platz führte, wo eine weitere Erfrischung wartete. Beim erneuten Anlaufen Richtung Ziel, hatte ich den Eindruck, das allgemeine Wehklagen und Stöhnen wäre deutlich lauter, als die Male vorher. Was aber gar nicht nötig war, denn der Jugendpark an der Zoobrücke war dann wirklich nicht mehr weit.

Empfangen wurden die Gruppen mit Musik und großem Hallo. Es gab für alle ausreichend Kaffee, Getränke und Kuchen (der wirklich wunderbar war, sagte übrigens auch unser Schleckermaul Helmut…) und natürlich die Tombola. Als Hauptgewinn stand eine Carrerabahn bereit, was unsere Herren der Schöpfung, zu unkontrollierten Loskäufen animierte. Immer wenn ein Konkurrent mit einer Los-Nummer zur Tombola-Ausgabe ging, folgten ihm die bangen Blicke der Andere und welch eine Erleichterung, wenn er ohne Carrerabahn zurück kam. Man munkelt, einige Herren hätten ihre letzte Barschaft verzockt. Aber keiner hatte das Glück den Hauptgewinn sein eigen nennen zu können. Aber auch ohne Carrerabahn waren wirklich viele schöne und hochwertige Preise dabei, so dass die Tombola ein richtiges Highlight wurde und nicht zu vergessen, ging der Erlös zu Gunsten der Zartbitter e.V.

Ich selber lief in diesem Jahr zum ersten Mal beim Pänzlauf mit und ich muss sagen, ich war begeistert. Die Strecke wurde von vielen Neulingen sehr gelobt, die Verpflegung bzw. die komplette Organisation waren liebevoll durchdacht und man merkte, dass hier das Herzblut der Veranstalter drin steckt.

Herzlichst eure Gabi