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Die Dünnwalder Frauen sind die Härtesten.



Der Naturmarathon Monschau 2011

Diesen Sommer stand auch noch ein 2. Marathon auf dem Programm und zwar Monschau. Davon hatte ich schon Einiges beim Lauftreff gehört. Landschaftlich sehr schön und abwechslungsreich mit 750 Höhenmetern. Die Anmeldung war schnell erledigt. Ute hatte sich nach ihrem erfolgreichen Ultra in Biel entschlossen, auch in Monschau zu starten.
Der Termin 14.08. stand also fest in unserem Laufkalender und war das nächste Ziel. Somit hatten wir einen Anreiz weiter fleißig Laufkilometer zu sammeln. Die letzten Trainingsläufe fielen uns jedoch nicht leicht und es kamen uns erstmalig unschöne Gedanken wie etwa: ist da nicht doch ein Ziehen im Oberschenkel zu spüren, will ich mir das wirklich antun, … ? Und wir wussten, wir hatten nicht so viele Kilometer gesammelt wie Anfang des Jahres. Das Augustwetter gestaltete sich dieses Jahr sehr abwechslungsreich. In der ganzen Woche vor dem Start, wurden täglich die Wettervorhersagen im Internet aufgerufen. Mal sollte die Sonne bei 26 Grad scheinen, mal sollte es gewittern und nur 17 Grad geben. Wir verabredeten bei starkem Regen nicht nach Monschau zu fahren. Letzte Prognose am Samstag Vormittag: teilweise leichter Regen, später Sonne. Also wollten wir starten. Die Fahrt ging um 05:30 Uhr im Trockenen los, doch je näher wir Monschau kamen, desto mehr Wolken zogen auf. Als wir dann um 7.00 Uhr einen Parkplatz in direkter Nähe des Startbereichs hatten, regnete es. Zum Glück gibt es große Regenschirme unter denen sich Frau bis zum Start verkriechen kann. Vor dem Startschuss um 8:00 Uhr in Konzen öffneten sich am Himmel einige Schleusen und wir bekamen schon mal einen Vorgeschmack auf den weiteren Verlauf des Tages. Man sah da schon wie ein „begossener Pudel“ aus und das Wasser sammelte sich in immer größer werdenden Pfützen. Uns hat es nicht allzu viel gestört, wie auf dem Bild erkennbar ist.

Die Strecke war sehr schön, wenn der Regen einen Durchblick zuließ. Der Weg führte durch Wald, Feld und Ortschaften und die vielen Verpflegungsstände mit den vielen Helferinnen und Helfern, die bei Wind und Wetter ausgeharrt haben, sorgten für viel Abwechslung. Und, wir können jetzt den Begriff "Naturmarathon" mit Erfahrung füllen: es war zum Teil richtig, richtig matschig. Die letzten 5 km hörte es dann fast auf zu regnen. Etwa auf der Hälfte trafen wir Ulla, die die Strecke zwar schon mal gewalkt war, sich aber dieses Jahr ans Laufen wagte. An jedem Berg holte uns Ulla wieder ein und wir sind gemeinsam ins Ziel eingelaufen: 5:26! Wir sind zufrieden.

Renate und Ute