Wanderung durch den " Dünnwalder Bösch"
Am 6. August 2011 um 14.00 Uhr trafen sich Ditmar Wiesner, AbtL der
Präventiv- und Reha-Sportgruppe, Heinz Laick, Patientensprecher und 34 Teilnehme
r dieser Gruppe zu einer Wanderung.Mit dabei waren auch Bernd
Stefan, ehemaliger Leiter und Gründer der Reha-Gruppe, und Frau Britta.
Waltraud Clemens vom Förderverein Dünnwalder Wald und Wildpark e.V.
erläuterte die Geschichte, Größe und Entwicklung des Waldes und des
Wildparks, die von Förster Jonas Schreibweis gehegt und gepflegt werden.
Nach dem 2. We
ltkrieg übernahm Förster Clemens Scheideler das Dünnwalder
Forstrevier und ließ gemeinsam mit der Stadt Köln, Oberstadtdirektor
Berge, u.a. Eichen, Buchen, Rhododendron und Bäume aus aller Welt
anpflanzen. Im Jahre 1957 gründete Clemens Scheideler den Dünnwalder
Wildpark. Der damalige Zoodirektor Dr. Waldecker beteiligte sich an
diesem Projekt mit 5 Wisenten, die er zur Stadtranderholung nach
Dünnwald schickte. Neben den zwei noch verbliebenen Wisenten leben
Wildschweine, Dam- und Muffelwild im Park. An den einzelnen Gehegen
wurden die Wanderer über die Herkunft, Lebensweise und Eigenheiten der
Tiere informiert. Vorbei an den schönen Holzskulpturen von
Forstwirtschaftsmeister Meinolf Zavelberg und an den von Freunden und
Förderern gestifteten Bänken, ging die Wanderung nach der Besichtigung
und Erklärung der Jonas-Schreibweis-Kanzel weiter zur Gänsewiese. Hier
fand am 3. Juli 2011 das große Köhlerfest mit dem Holzkohlenmeiler
statt, zugunsten des neuen Wildgeheges.
Da die Wiesente in Europa vom
Aussterben bedroht sind, planen Zoodirektor Pagel, Förster Jonas
Schrei
bweis und die Stadt Köln eine neue Aufzuchtstation für Wisente in
Dünnwald. Zum guten Schluß und kurz vor dem großen Regen kehrte die
Gruppe ins nahe gelegene Waldbad-Restaurant Delphi ein. Hier gab es
Kaffee und Kuchen und man konnte noch reichlich diskutieren über die
Eindrücke dieser Tour.
W.Clem.