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25 Jahre Herzsport im Dünnwalder TV

Die alljährliche Jahresabschussfeier der Abt. Präventiv-/Reha-Sport hatte in diesem Jahr einen besonderen Akzent. Es galt, dem 25-jährigen Jubiläum der Herzgruppen im DTV einen entsprechenden Rahmen zu geben.
Im Sportheim „Fair Play“ waren die Tische festlich gedeckt; das große Banner von Heinz Sturm vor der Stirnwand des Saales verkündete den Anlass der Feier.

Der Patientensprecher, Heinz Laick, begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder mit ihren Partnern, das Ärzteteam mit Christine Kirsch, Anne Hasse, Gerhard Gruss und Rolf Meffert, sowie das Übungsleiterteam mit Hanna Koenen, Silke Könen und Ditmar Wiesner. Einen besonderen Willkommengruß richtete Heinz Laick an die Ehrengäste: Willi Six, Bernd und Britta Stefan und Uwe Kleinecke-Pohl, sowie Gaby Rodenkirchen vom Förderverein des Herzzentrums.

Dem Anlass entsprechend wurde -sozusagen im „offiziellen Teil“ – Rück- und Ausblick gehalten, Dank gesagt und Lob ausgesprochen.

Willi Six, im Gründungsjahr 1986 Erster Vorsitzender des Vereins, erinnerte anekdotenhaft an die Entstehung der Herzsportgruppe: Wie sich aus 6 Koronarpatienten des Arztes Bernd Stefan, die er mit Unterstützung seiner Frau Britta einer Bewegungstherapie im Dünnwalder Busch unterzog, eine beachtliche Herzgruppe, die er als Selbstläufer bezeichnete, entstand. ( In der Chronik der Abt. Präv.-/Reha-Sport lässt sich dies alles nachlesen ) Diese starke Entwicklung sei insbesondere dem außergewöhnlichen Engagement von Ditmar Wiesner zu verdanken.

Der heutige 1. Vorsitzende, Uwe Kleinecke-Pohl, umriss die zukünftige Entwicklung des Präventiv-/Reha-Sports im Verein. Mit dem Qualitätsmanagement seit 2001, das Zertifizierungen und Lizenzen erforderlich macht, gab es einen Qualitätssprung. Diese Qualität zu halten, stelle hohe Anforderungen an die begleitenden Ärzte und Übungsleiter. Der demografische Wandel erfordere auch eine Ausweitung des Angebotes des Präventiv-/Reha-Bereiches, worauf der Verein bereits reagiert habe.
Christine Kirsch bezeichnete die Herzgruppe des DTV als eine Vorzeigegruppe im gesamten Kölner Raum. Maßgebend hierfür sei nicht nur der hohe Qualitätsstandard, sondern insbesondere auch der soziale Zusammenhalt. Dafür dankte sie den Teilnehmern, den Übungsleitern, den Ärztekollegen, sowie dem Vereinsvorstand. Den „Gründungseltern“ Bernd und Britta Stefan überreichte sie Präsente als besonderen Dank.

Grüße und Glückwünsche vom Förderverein überbrachte Gaby Rodenkirchen. Sie nannte die Herzgruppe eine Insel, wo Herzsport hochgehalten wird. Die Stärke der Gruppe ergebe sich aus der Qualität und dem überdurchschnittlichen Engagement der begleitenden Ärzte und der Übungsleiter. Zudem seien die vielfältigen Aktivitäten neben dem Sportgeschehen bemerkenswert. Das von Gaby Rodenkirchen verlesene Gratulationsschreiben, unterzeichnet von Herrn Dr. Konrad Adenauer und Frau Prof. Christine Graf, wird den Almanach 2011 der Herzgruppe zieren.

Unser Sportfreund und Ehrenmitglied des DTV, Günther Dünnwald, Jahrgang 1924, gab ein anrührendes Statement ab. In Dankbarkeit denke er an ein Vierteljahrhundert in der Herzgruppe zurück. Hier habe er nicht nur gern Sport gemacht, sondern menschliche Begegnung und Kameradschaft erfahren. Mit „eingefangenem Sonnenschein“ (Wein) bedankte er sich seinerseits bei der „Seele“ der Gruppe, Heinz Laick, und der „Grauen Eminenz“, Gerd Tack, die dafür sorgt, dass die Patientenakten immer à jour sind.

Der „gesellige Teil“ der Feier wurde mit einem gemeinsam gesungen Lied eröffnet. Ein Mitglied hatte auf die Melodie nach dem Kanon „Meister Jakob“ drei Strophen mit dem Thema „Unser Herzsport“ getextet.
Die musikalische Unterhaltung gestaltete die fünfköpfige Gruppe „Otto & Co“. Kölsche Weihnacht, live vorgetragen, wie wir sie von CD’s her kennen. Das animierte zum Mitsingen und Schunkeln. Insofern sind „Otto &Co“ nicht nur unterhaltend, sondern auch therapeutisch tätig gewesen.

Alles in allem: Ein bereichernder und auch heiterer Abend, an dem erzählt und viel gelacht wurde.

Die Jubiläumsfeier am 12. Dezember 2011 wird allen in bester Erinnerung bleiben.

25 Jahre Herzsport