30. DKV-Mannschaftslauf (15km) am 07.05.2010
Nach dem wir im letzten Jahr so viel Spaß beim DKV-Mannschaftslauf hatten, haben wir es dieses Jahr tatsächlich geschafft, noch eine Mannschaft mehr aufzustellen. Wir liefen also mit drei Gruppen an den Jahnwiesen auf. Leider kam es noch zu krankheitsbedingten Ausfällen, so dass unsere dritte Gruppe noch vor Ort verstärkt werden musste. Eins vorweg, das Wetter war mehr als bescheiden: 7 Grad und ergiebiger Dauernieselregen und das über den kompletten Zeitraum. Die Schnüppies dürften vorprogrammiert sein…!

Nach der Veranstaltung im letzten Jahr hatten wir ja einige Verbesserungsvorschläge, besonders was die Verpflegung anbelangte. Diesmal legten wir bzw. unser Egon selbst Hand an und kam direkt mit einem Futteranhänger vorgefahren. Stromgenerator, Brühtopf, Würstchen, Kartoffelsalat und auch an den großen Regenschirm hatte er gedacht. Ich würde sagen: Eine Steigerung um 200 Prozent.

Gerd war wieder mit seiner rollenden Umkleidekabine vor Ort und hatte sich im Vorfeld schon um die Startnummern gekümmert. Waren letztes Jahr die modischen Aspekte noch jedem selbst überlassen, starteten wir diesmal in unserer Vereinskluft, den vom Hander-Lauf schon erprobten DTV-grünen Shirts, was uns auch deutlich mehr Reaktionen der anderen Mannschaften einbrachte. Besonders ein Team mit neon-quietsch-orangen Shirts fand unsere Farbgebung beruhigend dezent… und beim Gang in die Büsche waren wir ganz klar im Vorteil! Das, schon letztes Jahr, gelobte Miteinander der überholenden Mannschaften war auch dieses Jahr wieder außergewöhnlich sympathisch. Allerdings hatten wir den Eindruck, dass letztes Jahr wesentlich mehr witzige Frauengruppen dabei waren. Vielleicht hat dieses bescheidene Wetter auch viele abgehalten.
Unsere erste Gruppe (Siggi, Ulrich, Renate, Marten und Andreas) schaffen die 15 km mit 1:31, dicht ;-) gefolgt von Gruppe zwei (Astrid, Doro, Petra, Claudia und mir) mit 1:53 und Gruppe 3 (Fritz, Norbert, Gerd) mit 1:59. Fritz schwächelte nach dem Lauf ein bisschen, aber wie sich später rausstellte, spekulierte er nur wieder auf die liebevolle (weibliche) Betreuung des Sanitätsdienstes. Sein Pech: Die hatten schon eingepackt. Die Spontan-Genesung ließ dann auch nicht wirklich lange auf sich warten.

Im Ziel gab es dann die bereits erwähnte, üppige Verpflegung und das war wirklich lecker und tat, in unserem durchgefrorenen Zustand, richtig gut. Von dieser Verbesserung angespornt, planen wir für nächstes Jahr einen weiteren Ausbau der Menüfolge. Zum Abschluss gab es die obligatorischen DKV-Berliner und Martens Bilder zeigen es deutlich: Wir waren rundum zufrieden.



